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MetallexpertenRhein-Main

Leistung

Toranlagen, Schiebetore und Hoftore

Eine Toranlage kostet je nach Bauart meist zwischen 2.500 und 15.000 Euro. Ein manuelles Drehtor liegt am unteren Ende, ein freitragendes Schiebetor mit Antrieb, Lichtschranke und Zufahrtskontrolle am oberen. Die wichtigste Entscheidung fällt zwischen Schiebe- und Drehtor — und die hängt weniger vom Geschmack ab als vom verfügbaren Platz und vom Gefälle der Einfahrt.

Schiebetor aus Metall an einer Grundstückseinfahrt

Schiebetor oder Drehtor?

Die Entscheidung fällt fast immer über die Einfahrt selbst.

  • Freitragendes Schiebetor — läuft seitlich auf, braucht keine Bodenschiene und keinen Schwenkraum. Ideal bei kurzen Einfahrten und bei Gefälle. Braucht dafür seitlich Platz in Torbreite plus etwa ein Drittel.
  • Schiebetor mit Bodenschiene — günstiger und für sehr breite Tore geeignet. Die Schiene muss aber freigehalten werden: Laub, Schnee und Kies blockieren sie zuverlässig.
  • Drehtor — der Klassiker, günstig und optisch ruhig. Braucht Schwenkraum und funktioniert bei ansteigender Einfahrt nur mit Aufwand. Bei Wind sind zweiflügelige Tore mit geschlossener Füllung anfällig.

Antrieb und Sicherheit

Sobald ein Tor motorisch bewegt wird, gilt es als Maschine. Damit greifen die Anforderungen an kraftbetätigte Tore: Es braucht eine Absicherung gegen Quetsch- und Scherstellen, in der Regel über Lichtschranken und eine Kraftbegrenzung, dazu eine CE-Kennzeichnung und eine Dokumentation.

Das ist kein bürokratisches Detail. Ein Hoftor bewegt mehrere hundert Kilogramm — wenn ein Kind dazwischen gerät, entscheidet die korrekte Absicherung. Seriöse Betriebe liefern die Prüfdokumentation mit und weisen auf die wiederkehrende Prüfung hin.

Füllung: offen oder blickdicht?

Senkrechte Stäbe sind der Klassiker: stabil, windgängig, wartungsarm — aber man sieht auf den Hof. Blechfüllungen und Lamellen geben Sichtschutz, fangen dafür deutlich mehr Wind, was Antrieb und Beschläge stärker belastet. Bei einem freitragenden Schiebetor mit geschlossener Füllung sollte die Konstruktion entsprechend ausgelegt sein.

Ein praktischer Hinweis: Wer sein Tor blickdicht möchte, sollte an die Gegensprechanlage und den Paketdienst denken. Ein Tor, das niemand öffnen kann, wird schnell zum Alltagsärgernis.

Toranlagen & Schiebetore ist einer von elf Bereichen, in denen wir vermitteln. Einen Überblick über alle Leistungen und den Ablauf finden Sie auf der Startseite der Metallbau-Vermittlung oder in der Leistungsübersicht.

Häufige Fragen

Was kostet ein Schiebetor mit Antrieb?

Ein freitragendes Schiebetor mit Antrieb und Sicherheitstechnik liegt meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro, abhängig von Breite, Füllung und Ausstattung. Ohne Antrieb und in kleinerer Breite geht es ab etwa 3.500 Euro los. Das Fundament für die Laufwagen ist ein eigener Posten, der in günstigen Angeboten gerne fehlt.

Schiebetor oder Drehtor — was ist besser?

Bei kurzer Einfahrt, Gefälle oder wenn Autos direkt vor dem Tor stehen, ist ein freitragendes Schiebetor klar im Vorteil. Ein Drehtor ist günstiger und optisch ruhiger, braucht aber Schwenkraum und eine ebene Fläche.

Muss ein automatisches Tor geprüft werden?

Ja. Kraftbetätigte Tore gelten als Maschinen und brauchen eine Absicherung gegen Quetsch- und Scherstellen sowie eine CE-Kennzeichnung. Für gewerblich genutzte Anlagen ist zusätzlich eine wiederkehrende Prüfung vorgeschrieben. Lassen Sie sich die Dokumentation bei der Abnahme aushändigen.

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